Microsofts Datensammelwut mit der neuen XboxOne-Konsole

Microsoft verkauft bald die neue XboxOne Konsole:

xboxone

Die Konsole soll nur dann funktionieren, wenn eine Kinect angeschlossen ist. Darüberhinaus ist das Mikrofon der Konsole ständig aktiviert, also auch wenn die Konsole auf Stand-By ist. Mithilfe eines Weckrufs kann man so die Konsole einschalten.

Viele Datenschützer regen sich auf und beschweren sich, dass Micro$soft die mit dem Mikrofon abgegriffenen Daten speichern und weiterverarbeiten wird. Die mit der Kinect aufgezeichneten Daten können ebenso verwendet werden, um Benutzerprofile anzulegen, Gesichter zu erkennen, das Geschlecht des Spielers feststellen und andere Schweinereien.

Anzumerken ist, dass sich Microsoft eine Technik hat patentieren lassen, mit der sich feststellen lässt, wie viele Personen vor dem Fernseher sitzen. Anwendung soll diese Technik unter anderem beim Filmeschauen finden. Das mag jetzt paradox klingen, aber anscheinend plant man bei Microsoft ein Bezahlmodell für Filme pro Person einzuführen. Wird ein Film über die Online-Plattform geschaut, ist dieser beispielsweise auf 5 Zuschauer beschränkt. Sitzt einer zu viel dabei, bleibt die Kiste schwarz.
Diese Technik ist übrigens per kleinem Update nachreichbar.

Es gibt nur eine Lösung um der Datensammelwut Einhalt zu gebieten. Ich schlage vor, die Xbox auseinanderzunehmen und einen Ein-/Ausschalter für das Mikrofon nachzurüsten. Da ich selber sehr viel Erfahrung im Bereich löten etc. habe, werde ich diesen Service eventuell in naher Zukunft auf www.nyos.de anbieten.

Auf www.nyos.de werde ich bald in der Sektion “Projekte”, Hardware vorstellen, die solches Datensammeln effektiv verhindert.

Auf in die Schlacht, die Microsoft schon vor Verkauf der neuen Xbox, längst verloren hat!

Danke fürs Lesen!

Barto

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